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CareerBuilder-Studie: Ein Drittel der deutschen Arbeitgeber überprüft Mitarbeiter, die sich krank melden

Umfrage verrät: Die ungewöhnlichsten Gründe für Krankmeldungen

Frankfurt, 8. Juni 2011 Wenn die Sonne scheint, ist die Verlockung groß, sich einfach mal eine Auszeit zu gönnen und sich krank zu melden. Doch laut Ergebnissen einer Umfrage des Jobportals CareerBuilder.de fahren Angestellte am besten, wenn sie ehrlich gegenüber ihrem Vorgesetzten sind. So zeigen die Studienergebnisse, dass ein Drittel der deutschen Arbeitgeber (34 Prozent) bereits einen Mitarbeiter überprüft haben, nachdem dieser sich krank gemeldet hat. 24 Prozent haben einem Angestellten sogar gekündigt, weil er ohne rechtmäßigen Grund der Arbeit fern geblieben ist. Arbeitgeber, die Mitarbeiter verdächtigen, eine Krankheit nur vorzutäuschen, prüfen die Gründe für deren Abwesenheit, vor allem wenn es sich um einen „Wiederholungstäter“ handelt. So verlangen 28 Prozent eine Bescheinigung vom Arzt, während 13 Prozent einen Kontrollanruf beim Angestellten machen oder den Mitarbeiter von einem Kollegen anrufen lassen. „Wenn Angestellte sich ein paar freie Tage gönnen und dafür einen Grund erfinden, kann das der eigenen Glaubwürdigkeit ernsthaft schaden”, erklärt Tony Roy, Geschäftsführer von CareerBuilder EMEA. „Die meisten deutschen Arbeitgeber – 60 Prozent – ermöglichen es ihren Angestellten, Krankheitstage auch dafür zu nutzen, um sich geistig zu erholen, nicht nur körperlich, um danach wieder leistungsfähig arbeiten zu können. Am besten fährt also, wer offen und ehrlich zu seinem Chef ist.“

Arbeitgeber aus ganz Europa nennen folgende ungewöhnliche Beispiele, warum sich Mitarbeiter krank melden:
- Der Angestellte war mit seinem Fuß in der Toilette stecken geblieben.

- Jemand hatte einen Gartenzwerg durch das Fenster des Angestellten geworfen.

- Der Angestellte behauptete, dass ihn ein Hai gebissen hätte.

- Der Angestellte hat miterlebt, wie jemand vor einen Zug gestoßen wurde.

- Der Angestellte fühlte sich nach einem Alptraum nicht ganz wohl.

- Der Angestellte fühlte sich betrunken, nachdem er Weinreben verbrannt hatte.

- Die Angestellte steckte mit dem Finger in einer Autotür fest.

- Der Angestellte hatte sich am Bein verletzt, als er seinen Hund fangen wollte, der einem Hasen nachjagte.

- Der Angestellte musste mit seiner Mutter einkaufen gehen.


In einer früheren Umfrage von CareerBuilder in den USA nannten Personalmanager weitere kuriose Ausreden:
- Ein Angestellter sagte, dass seine Mutter von einem Huhn angegriffen wurde.

- Ein Mitarbeiter meinte, sein Finger stecke in einer Bowlingkugel fest.

- Der Angestellte war während der Arbeit an seinem Schreibtisch eingeschlafen und mit dem Kopf aufgestoßen und zog sich dabei eine Nackenverletzung zu.

- Ein Angestellter gab an, er hätte eine misslungene Haartransplantation hinter sich.

– Ein weiterer Angestellte sagte, er fühle sich an dem Tag nicht besonders schlau.

- Der Mitarbeiter meinte, eine Kuh wäre in sein Haus eingebrochen.

- Eine Angestellte hatte sich den Mund an einem Kürbiskuchen verbrannt.

- Der Mitarbeiter meldete sich um 17 Uhr am Vorabend telefonisch krank – von einer Bar aus.


Umfragemethodik:
In der Zeit vom 17. November bis zum 17. Dezember 2010 wurden 757 Führungskräfte in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien und Schweden online befragt. Die Teilnehmer setzen sich zusammen aus Geschäftsführern, Direktoren und Managern mit Personalverantwortung. In Deutschland hat CareerBuilder 175 Entscheider befragt. Die Studie wurde online von „Shape the Future“ durchgeführt, einer auf Online-Umfragen spezialisierten Marktforschungsagentur in der Nähe von London.

Informationen zu CareerBuilder:
CareerBuilder.de ist eine der meist besuchten Online-Jobbörsen in Deutschland. Das Unternehmen gehört zu Gannett Co., Inc. (NYSE:GCI), Tribune Company and The McClatchy Company (NYSE:MNI). CareerBuilder.de bietet Dienstleistungen in der Personalbeschaffung und Unterstützung bei der Jobsuche für nationale, lokale, gewerbliche und Nischen-Zielgruppen. Weitere Informationen über Produkte und Dienstleistungen von CareerBuilder finden Sie unter http://www.careerbuilder.de.

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Alexandra Schiekofer
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