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Neue CareerBuilder-Studie: Deutsche Arbeitgeber äußern sich verhalten optimistisch zu Neuanstellungen in den nächsten zwölf Monaten

Frankfurt, 27. Mai 2010 Die Erholung der globalen Wirtschaft nach einer der schwersten Rezessionen der Geschichte macht sich auch auf dem deutschen Arbeitsmarkt bemerkbar. In einer aktuellen Umfrage von CareerBuilder äußern sich Unternehmen verhalten optimistisch zu ihren Rekrutierungsplänen im nächsten Jahr. 33 Prozent der befragten Arbeitgeber in Deutschland planen innerhalb der nächsten zwölf Monate Vollzeit-Mitarbeiter einzustellen und 13 Prozent wollen Teilzeitstellen besetzen. Im Rahmen der Umfrage kamen zwischen dem 29. April und dem 14. Mai rund 130 deutsche Führungskräfte unterschiedlicher Branchen zu Wort.

Die aussichtsreichsten Fachbereiche

Im kommenden Jahr besetzen Arbeitgeber vor allem Stellen im Verkauf: 41 Prozent der Befragten planen in den nächsten zwölf Monaten Vertriebsexperten zu rekrutieren. Ebenfalls wachstumsstark sind die Bereiche Informationstechnologie (22 Prozent), Verwaltung (20 Prozent), Marketing (20 Prozent) und Kundenservice (16 Prozent).


„Statt nur Kosten zu sparen, konzentrieren sich Unternehmen nun verstärkt darauf, zu wachsen. Die Bereiche, die am engsten mit den Einnahmen in Verbindung stehen, rücken dadurch wieder stärker in den Mittelpunkt", erläutert Farhan Yasin, Geschäftsführer CareerBuilder Europe and Middle East bei CareerBuilder. „Wir erwarten allerdings keine dramatischen Verschiebungen, eher wird sich die Einstellungssituation bis 2011 schrittweise verbessern. Unternehmen werden erst einmal vorsichtig bleiben und auf neue Marktentwicklungen reagieren."

Fachkräftemangel

Trotz der großen Auswahl an Arbeitskräften finden 30 Prozent der Arbeitgeber keine qualifizierten Mitarbeiter für offene Stellen. 60 Prozent sehen einen Fachkräftemangel in Deutschland.

„Während sich die finanzielle Situation im Land entspannt und der Arbeitsmarkt davon profitiert, verschärft sich in vielen Bereichen die Lücke zwischen Angebot und Nachfrage nach qualifiziertem Fachpersonal ", so Yasin weiter. „Arbeitgeber setzen deshalb gezielt Maßnahmen ein, um geeignete Bewerber besser identifizieren zu können und die leistungsfähigsten Mitarbeiter im Unternehmen zu halten. Darunter fallen vor allem Weiterbildungsangebote, flexible Arbeitsmodelle und neue Rekrutierungsstrategien."

Sechs Beschäftigungstrends zum Halbjahr
1. Rekrutierung aus dem Ausland – 31 Prozent der deutschen Arbeitgeber haben in den vergangenen zwölf Monaten einen internationalen Mitarbeiter eingestellt. Die Mehrheit (60 Prozent) hat das zwar bisher noch nicht getan, ist aber auch nicht abgeneigt. Insbesondere für die Bereiche IT, Kundenservice und Kommunikation rekrutieren deutsche Arbeitgeber Personal aus dem Ausland.

2. Provisionen und Gehaltserhöhungen einfrieren – Mehr als die Hälfte der deutschen Unternehmen hat in den vergangenen zwölf Monaten eine Nullrunde für die Krisenzeit eingeführt. Die Mehrheit der Arbeitgeber (65 Prozent) rechnet außerdem damit, dass Mitarbeiter, die in den nächsten zwölf Monaten dem Unternehmen beitreten genauso viel verdienen wie die, die im letzten Jahr eingestellt wurden.

3. Mehr Flexibilität – 40 Prozent der deutschen Arbeitgeber wollen Arbeitskräfte durch flexible Vereinbarungen gewinnen und halten. Gleitzeiten, Teilzeitverträge oder komprimierte Arbeitswochen (gleiche Wochenstundenzahl in weniger Tagen) sind einige der Maßnahmen.

4. Investitionen in professionelle Entwicklung – Ein Drittel (33 Prozent) der deutschen Arbeitgeber investiert stärker in externe Weiterbildung für Mitarbeiter, um deren Kompetenzen zu stärken.

5. Eintrittsdatum verschieben – Deutsche Arbeitgeber binden Talente frühzeitig, verschieben aber die Ausgaben für zusätzliche Lohnkosten. Acht Prozent haben bereits Stellen ausgeschrieben, die erst später im Jahr besetzt werden.

6. Talente fördern – Wenn eine große Zahl von Talenten verfügbar ist, nutzen 13 Prozent der deutschen Arbeitgeber die Gelegenheit und stärken ihre Teams, indem sie leistungsschwache Mitarbeiter durch leistungsstarke ersetzen.


„Deutsche Arbeitnehmer suchen für die Zeit nach der Krise bereits nach qualifizierten Mitarbeitern", weiß Felix Roth, Sales Manager von CareerBuilder Deutschland. „Besonders hochqualifizierte Nachwuchskräfte sind gefragt - nicht nur im Inland. Viele Unternehmen haben das erkannt und sind bereit, wieder verstärkt in Rekrutierung und Förderung zu investieren."

Umfragemethodik:

In der Zeit vom 29. April bis zum 14. Mai wurden 625 Führungskräfte in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien und Schweden online befragt. Unter den Teilnehmern waren Geschäftsführer, Direktoren und Manager mit Personalverantwortung. Die Befragung wurde online von ‚Shape the Future‘ durchgeführt, einer spezialisierten Marktforschungsagentur in der Nähe von London. Der gesamte Stichprobenumfang liegt bei 133, unter Berücksichtigung einer Fehlerquote von 8,5 Prozent und einer Wahrscheinlichkeit von 95 Prozent. Die Umfrage wurde streng nach den Richtlinien der britischen Market Research Society durchgeführt.

Informationen zu CareerBuilder:

CareerBuilder ist der weltweit führende Anbieter von Lösungen für das Personalwesen. Das Unternehmen unterstützt Kunden bei der Mitarbeitersuche und Mitarbeiterentwicklung. Das Online-Stellenportal CareerBuilder.com ist das größte Portal in den USA mit mehr als 23 Millionen unique visitors, einer Million Stellenangeboten und 32 Millionen registrierten Bewerbern. CareerBuilder arbeitet mit weltweit bekannten Unternehmen und bietet Dienstleistungen im Bereich Personalwesen an – von Employer Branding bis hin zur Nachwuchsförderung. Mehr als 9.000 Websites, darunter 140 Tageszeitungen und Portale wie MSN und AOL, binden die Stellensuche von CareerBuilder.com auf ihren Seiten ein. Das Unternehmen gehört zu Gannett Co., Inc. (NYSE:GCI), Tribune Company, The McClatchy Company (NYSE:MNI) und Microsoft Corp. (Nasdaq: MSFT). CareerBuilder und seine Tochtergesellschaften sind vertreten in den USA, Europa, Kanada and Asien. Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.careerbuilder.de.

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