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Fast die Hälfte der Arbeitnehmer lebt von Zahltag zu Zahltag

Fast ein Drittel der Arbeitnehmer tätigen keine monatlichen Spareinlagen

FRANKFURT, 17. Novemeber 2008 – In Zeiten der Konjunkturschwäche und der Unsicherheit auf den globalen Märkten haben es Arbeitnehmer schwerer denn je, mit ihren Löhnen und Gehältern auszukommen. In einer neuen Umfrage von CareerBuilder.de unter 650 Arbeitnehmern gaben fast die Hälfte (44 %) der Befragten an, sie lebten immer oder meistens von Zahltag zu Zahltag, um einfach nur über die Runden zu kommen.

Wenn man ständig damit zu kämpfen hat, mit seinen finanziellen Mitteln auszukommen, gestaltet sich das Planen für die Zukunft schwierig. Fast ein Drittel (31 %) der Arbeitnehmer geben an, sie hätten kein Geld übrig, um jeden Monat etwas beiseitezulegen. Von denjenigen, die sparen, legen 62 % maximal 160 Euro pro Monat beiseite, bei 34 % sind es sogar höchstens 65 Euro. Zudem geben 32 % der Arbeitnehmer an, dass sie nicht an Altersvorsorgeprogrammen teilnehmen.


68 % der Befragten geben an, sie bräuchten bis zu 650 Euro mehr pro Monat, um problemlos mit ihren Mitteln auskommen zu können. 17 % geben an, sie gingen mehr als einer Beschäftigung nach, um ihre monatlichen Ausgaben decken zu können.


Ein Vergleich der Geschlechter ergibt, dass derselbe Prozentsatz männlicher und weiblicher Arbeitnehmer (44 %) angibt, immer oder meistens von Zahltag zu Zahltag zu leben, und dass derselbe Prozentsatz von Männern und Frauen (69 %) angibt, jeden Monat einen Teil des Einkommens zu sparen. 80 % der Frauen geben an, jeden Monat ein Budget festgesetzt zu haben. Bei den Männern ist dies nur bei 73 % der Befragten der Fall.


„Mehr als drei Viertel der Arbeitnehmer geben an, ein monatliches Budget zu haben, 23 % geben aber zu, es normalerweise zu überziehen“, so Severin Wilson, Managing Director von CareerBuilder.de. „Obwohl es insbesondere in Zeiten einer problematischen Wirtschaftslage schwierig sein kann, Geld zur Seite zu legen, haben Arbeitnehmer, die sich ein Budget festsetzen und nicht über ihre Mittel leben, eine bessere Chance, ihre Spareinlagen zu vergrößern und ihre finanziellen Belastungen abzubauen.“


Severin Wilson gibt folgende Tipps, wie Sie ein paar mehr Euro in der Tasche behalten:

  • Ziehen Sie ein Treffen mit einem Finanzberater in Betracht – Wenn ein qualifizierter Außenstehender Ihre finanzielle Situation analysiert, können sich dadurch zusätzliche Bereiche mit Sparpotenzial auftun.
  • Nehmen Sie alle angebotenen Arbeitgeberleistungen an – Immer mehr Unternehmen bieten z. B. Vorsorgepläne mit Steuervorteilen sowie Gesundheitsleistungen und Unternehmensrabatte an. Wenden Sie sich an Ihre Personalabteilung und lassen Sie sich beraten, wie Sie Ihre monatlichen Ausgaben senken können.
  • Verkneifen Sie sich die Extras – Manchmal summieren sich die kleinen Dinge zu großen Beträgen. Viele Arbeitnehmer gaben an, dass die Kosten für Aktivitäten wie Einkaufen, Ausgehen und Unterhaltungselektronik ihre Bankkonten schwer belasten. Setzen Sie sich für diese Aktivitäten ein Budget fest, so dass unnötige Ausgaben reduziert werden können.

  • Überdenken Sie Ihre Pendelkosten – Die Arbeitnehmer geben an, dass ihr Auto einen der größten monatlichen Kostenfaktoren darstellt. In Zeiten hoher Spritpreise und bei den beträchtlichen Summen, die das Parken in der Innenstadt verschlingt, ist es vielleicht an der Zeit, alternative Transportmethoden in Betracht zu ziehen.



    Studienmethode
    Diese Onlinestudie wurde von Harris Interactive in Deutschland im Auftrag von CareerBuilder.de durchgeführt. Befragt wurden 650 deutsche Arbeitnehmer über 18 Jahre (in Vollzeitarbeitsverhältnissen, nicht selbstständig) im Zeitraum vom 5. bis 19. Juni 2008. Die Prozentzahlen einiger Fragen beziehen sich nur auf eine Vorauswahl von deutschen Arbeitgebern oder Arbeitnehmern, basierend auf deren Antworten auf bestimmte Fragen. Auf Basis der reinen Wahrscheinlichkeit bei einer Stichprobe von 650 Personen enthält das Gesamtergebnis mit 95%iger Wahrscheinlichkeit einen Stichprobenfehler von +/- 3,84 Prozentpunkten. Die Ungenauigkeit für Teilstichproben ist grundsätzlich höher und variiert ebenfalls je nach untersuchtem Land.

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    Marketing & Partner Development, CareerBuilder Germany GmbH
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